SC Freiburg – FSV Mainz 05 1 : 1


1. Aufstellung und System

Unter taktisch geprägten Trainern ist es nicht ungewöhnlich, dass man Formationen im Ligabetrieb häufig verändert. Klopp stellte beispielsweise alle sieben Spiele um, damit sich die Gegner nicht darauf einstellen konnten. (Ich hoffe, ich erinnere mich richtig, aber ich glaube, es waren 7) Mir scheint, dass die aktuelle Mischung aus 4-2-3-1 mit und 3-4-3 gegen den Ball aktuell auch so eine Phase darstellt, die die Gegner mit einer neuen Aufgabe konfrontieren soll. Die Mischung passte zumindest gegen Köln, wie auch nun gegen Mainz 05 nur so halb auf den Gegner. Dennoch behielt Streich das System bei und rotierte nur personell. Jeong und Sallai kamen für Demirovic und Schade, was man nach dem letzten Spiel nachvollziehen kann.

    Höler    
  Grifo Jeong Sallai  
  Höfler   Eggestein  
Günter N. Schlotterbeck   Lienhart Kübler
    Flekken    

2. Die erste Halbzeit

Weiterlesen

SC Freiburg – VfB Stuttgart 2 : 0

Wieder Zeitprobleme – deswegen nur kurz und kaum überarbeitet.

1. Taktik

Es ergeben sich situativ mit und gegen den Ball immer unterschiedliche Formationen. Im Aufbau rücken die Außen auf, Grifo fällt oft zurück, Höfler kippt teilweise ab usw. Aber es gibt dennoch bestimmte Mechanismen einer Formation mit und gegen den Ball. In diesem Spiel hat der Sportclub tatsächlich mit zwei ganz unterschiedlichen Formationen gespielt. (Nik Staiger hat das auch schon im Pokal so gesehen, aber da würde ich ihm widersprechen. Zumindest war es hier gegen Stuttgart deutlicher.)
Mit dem Ball war es eine Viererkette. Kübler rückte auf und Lienhart, Flekken und N. Schlotterbeck übernahmen ganz klar den Aufbau. Manchmal ließ sich auch Höfler fallen.
Gegen den Ball war es dann aber ein 3-4-3 mit Kübler als rechter Innenverteidiger und Schade als Schienenspieler und Bewacher von Sosa (, ähnlich wie es Nik Staiger auch auf der PK Streich gefragt hatte, um ihn hier nochmal lobend zu erwähnen. Seine Fragen an Streich bereichern diese Presserunden.)
Damit hatte man gegen den Ball viele Mannorientierungen, aber gegen den Ball Präsenz im Strafraum wie auch die Möglichkeit die Außen zu überlagern. Weiterlesen

SC Freiburg – TSG 1899 Hoffenheim 1 : 2


1. Die ersten 25 Minuten

Nach dem furiosen 6:0 gegen Gladbach änderte Streich weder das System noch das Personal. Das heißt, wie im letzten Spielbericht nachgetragen, dass der Sportclub im 4-2-3-1 presste.

    Demirovic    
  Grifo Höler Schade  
  Höfler   Eggestein  
Günter N. Schlotterbeck   Lienhart Kübler
    Flekken    

Weiterlesen

SC Freiburg – RB Leipzig 1 : 1

1. Die Aufstellung

Wie bereits in den letzten drei Spielen startete der SC Freiburg im 5-2-3/ 3-4-3-System. Im Vergleich zum eher durchschnittlichen Spiel gegen die Hertha vor zwei Wochen gab es nur einen personellen Wechsel: Kübler fiel aufgrund eines Infekts aus und Sildillia kam zu seinem Startelfdebüt.
Kurz zum Debütanten: Er kam 2020 vom FC Metz B aus Frankreich und spielte dann in der Regionalliga für die zweite Mannschaft des Sportclubs. Dort wurde er als rechter Innenverteidiger in einer Dreikette eingesetzt, hatte aber – ähnlich wie Ezekwem auf links – sehr viele Vorstöße. Er ist schnell und führt ziemlich kompromisslose Zweikämpfe. Besonders auffällig wurde er auch durch seine 7 Tore in 36 Spielen, weil er im Offensivkopfball nach Standards enorm gefährlich ist. Die Anpassung an die dritte Liga läuft, nach dem was ich teilweise gesehen habe, ganz okay. Er ist nicht ganz so dominant in den Zweikämpfen wie in der Regionalliga, macht aber dennoch einen guten Eindruck und hat physisch überhaupt keine Probleme. Aufgrund seiner Schnelligkeit kam Streich wahrscheinlich auch auf die Idee, ihn als defensive Variante des rechten Schienenspielers einzusetzen. Weiterlesen