SC Freiburg – FSV Mainz 05 1 : 1


1. Aufstellung und System

Unter taktisch geprägten Trainern ist es nicht ungewöhnlich, dass man Formationen im Ligabetrieb häufig verändert. Klopp stellte beispielsweise alle sieben Spiele um, damit sich die Gegner nicht darauf einstellen konnten. (Ich hoffe, ich erinnere mich richtig, aber ich glaube, es waren 7) Mir scheint, dass die aktuelle Mischung aus 4-2-3-1 mit und 3-4-3 gegen den Ball aktuell auch so eine Phase darstellt, die die Gegner mit einer neuen Aufgabe konfrontieren soll. Die Mischung passte zumindest gegen Köln, wie auch nun gegen Mainz 05 nur so halb auf den Gegner. Dennoch behielt Streich das System bei und rotierte nur personell. Jeong und Sallai kamen für Demirovic und Schade, was man nach dem letzten Spiel nachvollziehen kann.

    Höler    
  Grifo Jeong Sallai  
  Höfler   Eggestein  
Günter N. Schlotterbeck   Lienhart Kübler
    Flekken    

2. Die erste Halbzeit

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Borussia Dortmund – SC Freiburg 5 : 1

Nach Niederlagen werden die Texte auf diesem Blog deutlich weniger gelesen, deswegen beschränke ich mich nach diesem eher frustrierenden Spiel auf ein paar wesentliche Punkte.

1. Die erste Halbzeit

Es war kein besonders gutes Spiel vom SC Freiburg. Bis auf einzelne Vorstöße in der zweiten Halbzeit war besonders der eigene Ballbesitz von sehr geringer Qualität. Es gab durchaus Szenen, in denen Dortmund ein paar Räume offenbarte, aber man war zu unsauber im Passspiel, um das zu nutzen. Und die eigenen Standards gingen entweder über alle Mitspieler hinweg, blieben am ersten Dortmunder Abwehrspieler hängen oder wurden aufgrund von Fouls oder Abseits abgepfiffen. Das war schon besonders ungewöhnlich. Weiterlesen

SC Freiburg – Bayer 04 Leverkusen 2 : 1

Spiele am Sonntagabend sind schlecht für den Blog. Deshalb ein Text in Rekordzeit und hoffentlich nicht allzu vielen Fehlern.
Es wird kein Hinrundenfazit geben, weil ich bis zum 20.01.2022 im Stress bin.
Im Spodcast sprechen wir über das Spiel und die Hinrunde.

1. Aufstellung und Herangehensweise

Gegen Union Berlin hatte Streich eine besondere Aufstellung gewählt. Beide Schlotterbecks durften in einer Dreierkette spielen und das System war auch eher ungewohnt. Man spielte im 5-3-2 mit Grifo auf der Acht. Mit einer eher vorsichtigen Herangehensweise holte man immerhin einen Auswärtspunkt an der alten Försterei. Gegen Leverkusen war es systematisch wieder das 4-4-2. Die beiden personellen Besonderheiten waren die Einsätze von Sallai und Haberer.

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SC Freiburg – TSG 1899 Hoffenheim 1 : 2


1. Die ersten 25 Minuten

Nach dem furiosen 6:0 gegen Gladbach änderte Streich weder das System noch das Personal. Das heißt, wie im letzten Spielbericht nachgetragen, dass der Sportclub im 4-2-3-1 presste.

    Demirovic    
  Grifo Höler Schade  
  Höfler   Eggestein  
Günter N. Schlotterbeck   Lienhart Kübler
    Flekken    

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Borussia Mönchengladbach – SC Freiburg 0 : 6

Sonntagsspiele sind zeitlich nicht optimal für Texte auf dem Blog. Ich wollte den Text schon ausfallen lassen, aber jetzt schreibe ich es doch am Abend schnell herunter.

1. Die Aufstellungen

Streich stellte nur auf einer Position um. Demirovic kam zu seinem Startelfdebüt in dieser Saison und verdrängte Jeong auf die Bank. Dazu war Petersen nach längerer Verletzung endlich mal wieder im Kader, wurde aber nicht mehr eingewechselt. Der Spielverlauf machte es auch nicht nötig. Kevin Schade blieb weiter in der Startelf, auch weil seine Leistung gegen Bochum wirklich ansprechend war.

Systematisch blieb man im 4-4-2. Der SC Freiburg scheint ohnehin immer mehr dahinzugehen, die Formation des Gegners bewusst nicht zu spiegeln, um sich gewisse Vorteile auf dem Feld zu verschaffen. Das zeigt, dass man sich in den letzten Jahren durchaus weiterentwickelt hat.

NACHTRAG: Streich sagt auf der PK explizit, dass man mit einer neuen Systematik an das Spiel gegangen ist. 4-2-3-1 und hoch im Pressing. Der Unterschied zum 4-4-2 sind dann engere Flügelspieler und Demirovic als einzige Spitze. Ich hatte das eher als Detailanpassung im 4-4-2 gesehen.


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VfL Bochum – SC Freiburg 2 : 1


1. Die Aufstellungen

Streich stellte auf ein 4-4-2 um und brachte Schade für Gulde. Burkart saß auf der Bank, Weißhaupt war nicht im Kader, weil er heute in der 3. Liga gegen Osnabrück spielt. Im Gegensatz zur zweiten Halbzeit gegen Frankfurt, in der Schade als zweiter Stürmer spielte, ging er dieses Mal auf die rechte Außenbahn und Jeong positionierte sich neben Höler.

  Höler   Jeong  
Grifo Höfler   Eggestein Schade
Günter N. Schlotterbeck   Lienhart Kübler
    Flekken    

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SC Freiburg – Eintracht Frankfurt 0 : 2


1. Die Aufstellungen

Im Spiel Freiburg gegen Frankfurt trafen zwei Dreierketten aufeinander. Der Sportclub spielte im 3-4-3, wobei Jeong zentral begann und dann Höler immer häufiger auf diese Position ging – gerade um lange Bälle festzumachen. Frankfurt spielte in einem 3-4-2-1. Ähnlich wie schon unter Hütter blieben die beiden Zehner hinter Borré deutlich zentraler, als es bei Freiburg üblich ist.

Personell setzte Streich auf dasselbe Team wie vor zwei Wochen. Das war im Fall von N. Schlotterbeck nicht unbedingt abzusehen gewesen, weil der Innenverteidiger aufgrund von muskulären Problemen nicht mit zur Nationalmannschaft fahren und eben auch nicht trainieren konnte. Und das sah man auch. Er spielte zwar nicht wirklich schlecht, aber er kam nicht ansatzweise an die herausragenden Leistungen der bisherigen Spiele heran. Als Streich zu Halbzeit auf die Viererkette umstellte, musste blieb N. Schlotterbeck in der Kabine und nicht Gulde. Weiterlesen

FC Bayern – SC Freiburg 2 : 1


1. Bayern und Qatar Airways

Bevor ich mich dem Hochglanzprodukt Bundesligafußball zuwende, möchte ich kurz auf eine Aktion der bayrischen Fanszene hinweisen. Es müsste die Schickeria gewesen sein, die ein Banner hochhielt, auf dem die Bayernverantwortlichen Kahn und Hainer zu sehen waren, wie sie blutige Hemden in eine Waschmaschine stecken und ein traditionelles arabisches Gewand (das Gewand, dass von Männern getragen wird) ganz unbefleckt und sauber herausholen. In Kahns Hand, auf dem Boden und auf der Waschmaschine kann man grüne Geldscheine sehen, die aus den Koffern fallen, weil sie nicht ganz hineinpassen. Auf der Waschmaschine steht „FCB AG“, auf einem Koffer „you can rely on us“ und überschrieben ist das Banner mit dem Satz: „Für Geld waschen wir alles rein.“
Es ist schön zu sehen, dass die bayrische Fanszene bei diesem Thema in seiner Kritik beständig bleibt und damit die Verantwortlichen zwingt, sich zum Thema zu äußern. In diesem Fall wurde Nagelsmann auf der PK danach gefragt und zeigte, dass er nur die Phrasen seines Arbeitgebers übernimmt und sich einspannen lässt. Now we know that they can also alsways rely on Nagelsmann. Weiterlesen

VfL Wolfsburg – SC Freiburg 0 : 2

1. Das neunte Spiel ungeschlagen

Mit einem 0:2 in Wolfsburg setzte der SC Freiburg seine bemerkenswerte Serie fort. In der Liga ist man nach dem neunten Spieltag noch ungeschlagen und belegt mit 19 Punkten den dritten Platz. Nur sechs Gegentreffer und vier Spiele zu null sind jeweils der Bestwert der Liga. Und wie Patrick im Spodcast vollkommen zu Recht erwähnte, liegt das nicht an einem leichten Auftaktprogramm. Der SC Freiburg hat schon gegen drei aktuelle Champions-League-Teilnehmer gespielt und dabei sieben Punkte geholt. Ausgehend von der bisherigen Saison belegen fünf der bisherigen Gegner Plätze aus der oberen Tabellenhälfte und vier aus der unteren Tabellenhälfte. Der gute Saisonstart dringt langsam auch zu den Medien durch und auch gegnerische Trainer scheinen den Sportclub so langsam anders einzuschätzen. Das konnte man auch in diesem Spiel beobachten.

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FSV Mainz 05 – SC Freiburg 0 : 0

1. Freiburger „Angstgegner“ in Topform

Rein nach den Daten ist Mainz gar nicht so deutlich ein „Angstgegner“ für Freiburg, wie man es als Fan vielleicht im Kopf hat. 14 Siege, 12 Unentschieden und 17 Niederlagen bei 44:60 Toren ist durchaus noch im Rahmen. Dazu hat man vorletzte Saison sogar beide Spiele gewonnen. Und dennoch sind die beiden Niederlagen letzte Saison und das 0:5 in der vorletzten Saison weiterhin sehr präsent. Dazu kommt, dass Mainz unter Svensson in unglaublich guter Form ist. In der letzten Rückrunde belegte man den 5. Platz der Bundesliga und aus den ersten vier Spielen holten sie neun Punkte.
So erklärt sich, warum Streich auf der Pressekonferenz in den höchsten Tönen von Mainz 05 sprach. Inhaltlich ging es dabei besonders um die Intensität, die die Mainzer auf den Platz zeigen und bei der sich der Freiburger Trainer nicht sicher war, ob das eigene Team dem genug eigene Energie entgegenbringen kann. Weiterlesen