FSV Mainz 05 – SC Freiburg 0 : 0

1. Freiburger „Angstgegner“ in Topform

Rein nach den Daten ist Mainz gar nicht so deutlich ein „Angstgegner“ für Freiburg, wie man es als Fan vielleicht im Kopf hat. 14 Siege, 12 Unentschieden und 17 Niederlagen bei 44:60 Toren ist durchaus noch im Rahmen. Dazu hat man vorletzte Saison sogar beide Spiele gewonnen. Und dennoch sind die beiden Niederlagen letzte Saison und das 0:5 in der vorletzten Saison weiterhin sehr präsent. Dazu kommt, dass Mainz unter Svensson in unglaublich guter Form ist. In der letzten Rückrunde belegte man den 5. Platz der Bundesliga und aus den ersten vier Spielen holten sie neun Punkte.
So erklärt sich, warum Streich auf der Pressekonferenz in den höchsten Tönen von Mainz 05 sprach. Inhaltlich ging es dabei besonders um die Intensität, die die Mainzer auf den Platz zeigen und bei der sich der Freiburger Trainer nicht sicher war, ob das eigene Team dem genug eigene Energie entgegenbringen kann. Weiterlesen

SC Freiburg – 1. FC Köln 1 : 1

1. Verteidigung im Strafraum

Kölns Spiel ist sehr auf Flanken von Schmitz, Kainz und Hector ausgelegt. Das ergibt auch Sinn, wenn man mit Modeste und Andersson zwei der besten Bundesligaspieler im Bereich Kopfballabschluss im Team hat. In der ersten Halbzeit flogen 18 Flanken in den Freiburger Strafraum. 5 Flanken kamen an, eine führte zu einem Abschluss auf das Tor (Andersson in die Arme von Flekken), eine führte zu einer Großchance (Andersson drüber) und eine führte zum Tor (Modeste gegen die Laufrichtung).
Die Spielweise war nicht überraschend. Deswegen kann man sich fragen, wie Freiburg das verteidigen wollte. Streich stellte sein Team im 4-4-2 auf. Der verletzte Höfler wurde von Eggestein ersetzt. Die Nationalspieler bekamen keine Pause, wie man das beim SC teilweise nach den Länderspielunterbrechungen praktizierte. Die Flanken verteidigte der Sportclub im Strafraum mannorientiert. Kölns ballferne Achter und der Zehner rücken bei guter Flankenposition der Außenverteidiger schon früh ein. Die wurden dann von einem Sechser und dem ballfernen Außenverteidiger aufgenommen. Beim Gegentor standen Kainz, Uth, Modeste und Andersson im und am Strafraum gegen Kübler, Keitel, N. Schlotterbeck und Lienhart. Solche eins zu eins Aufteilungen gab es sehr häufig. Und über weite Strecken des Spiels funktionierte das auch richtig gut. Dass bei so vielen Flanken irgendwann eine durchrutscht, muss man in Kauf nehmen. Und ein Gegentor in einem Spiel zu kassieren, ist auch kein schlechtes Ergebnis. Damit holt man meistens mindestens einen Punkt. Der Plan war also mutig, ging aber ganz gut auf. Weiterlesen

Saisonauftakt 2021/22 (Spieltag 1-3)

1. Die Aufgaben zum Saisonauftakt

Schon früh in der Saison sah sich der SC Freiburg mit sehr unterschiedlichen Aufgaben konfrontiert. Bielefeld, Stuttgart und Dortmund sind jeweils als ein individuell stärkeres, ein schwächeres und ein etwa gleich starkes Team einzuschätzen. Bielefeld agierte viel mit langen Bällen, Dortmund und Stuttgart eher mit Kombinationen durch das Zentrum. Bielefeld und Dortmund spielten mit einer Raute im Zentrum, Stuttgart mit einer Dreierkette in der Abwehr. Nur was die Spielverläufe angeht, war die Abwechslung nicht ganz so groß. Einmal musste man über 90 Minuten bei einem 0:0 die Balance zwischen Offensive und Defensive halten, zweimal konnte man schon früh in Führung gehen und nach einer gewissen Zeit eher auf das Umschaltspiel setzen. In Rückstand ist der Sportclub noch nicht geraten.

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Arminia Bielefeld – SC Freiburg 0 : 0

1. Der Gegner: Ein Team mit Ortega kann kein schlechtes sein

Die erste Aufgabe für den SC Freiburg in der Bundesligasaison 2021/22 war eine durchaus komplizierte. Die DSC Arminia Bielefeld gehört zwar zu den vier am schlechtesten besetzten Teams der Liga (mit Köln, Bochum und Fürth), hat aber ein paar Besonderheiten.
Unter Frank Kramer hat sich das Team in der letzten Saison defensiv enorm stabilisiert. In den letzten 11 Saisonspielen sammelte der Torhüter Ortega 6 „weiße Westen“, in 4 weiteren kassierte er nur ein Tor. Das Spiel gegen Gladbach war ein großer Ausreißer. Die Arminia verlore es mit 0:5. Vielleicht erinnern sich manche auch noch an das Spiel gegen Freiburg. Das etwas glückliche 1:0 war ein typisches Ergebnis dieser Saisonphase. Weiterlesen

Würzburger Kickers – SC Freiburg 0 : 1

1. Erste Runde DFB-Pokal

Die 3. Liga hat bereits vor zwei Wochen begonnen und das hat man in dieser ersten Runde des Pokals auch gemerkt. Die Erst- und Zweitligisten taten sich schwer mit der untersten Liga des nationalen Profifußballs. 1860, Osnabrück und Waldhof Mannheim sind weitergekommen und Kaiserslautern, Viktoria Köln, Türkgücü München, Meppen und Magdeburg haben jeweils nur mit einem Tor unterschied verloren. Nur dem BVB ist es gelungen, einen Drittligisten deutlich mit 0:3 zu schlagen. Das enge Spiel des SC Freiburg in Würzburg reiht sich also wunderbar ein. Weiterlesen

Eintracht Frankfurt – SC Freiburg 3 : 1


1. Aufstellung und System

Seit nun etwa vier Jahren wechselt der SC Freiburg zwischen Dreierkette und Viererkette hin und her. Zu Beginn ging es meistens direkt um eine Gegneranpassung. Aktuell scheint es eher darum zu gehen, nach ein paar Spielen einen neuen Impuls zu setzen. Die Formation wird dann oft über mehrere Spiele beibehalten. Die letzten drei Spiele in dieser Saison wurden im 4-4-2/ 4-2-3-1 bestritten.
Personell gab es nur zwei kleine Änderungen. Haberer ersetzte nach seiner guten Leistung als Einwechselspieler gegen Bayern Demirovic und Schmid kam für den gelb gesperrten Sallai ins Team.

Die Eintracht spielte im 3-4-2-1 mit den beiden Zehnern Kamada und Zuber. Im Tor bekam der junge Bördner eine Chance. Weiterlesen

SC Freiburg – FC Bayern München 2 : 2

1. Aufstellung und System

Schon auf der Pressekonferenz vor dem Spiel erzählte Streich, wie schwer es ihm und seinem Team gefallen war, sich zwischen einem 3-4-3 und einem 4-4-2 zu entscheiden. Auf der PK nach dem Spiel erneuerte er die Aussage, dass es eine schwere Entscheidung, aber – wie er nun hinzufügen konnte – eine richtige Entscheidung war.

Diese Informationen waren recht hilfreich. Denn von außen sah es einfach danach aus, dass Streich einfach fast die gleiche Aufstellung auf das Feld brachte wie in dem erfolgreichen Spiel gegen den 1. FC Köln (nur Santamaria kam für Keitel). Der Grund dafür, dass man sich beim Sportclub vielleicht mit dem 4-4-2 unsicher war, könnte in dem Spiel Gladbach gegen Bayern vor einer Woche liegen. Bayern nahm Roses 4-4-2 nach allen Regeln der Fußballkunst auseinander und kombinierte sich durch die typischen flachen Ketten dieses Systems. Mit und gegen den Ball ist das 3-4-3 oft eine leichtere Variante, weil es automatisch viele Bereiche des Feldes abdeckt/ viele Passoptionen bietet, ohne dass ein Spieler aus der Formation herausrücken muss. Weiterlesen

1. FC Köln – SC Freiburg 1 : 4


1. Aufstellung und System

Nach einem frustrierendem 3:0 gegen die Hertha nur vier Tage vor dem Spiel gegen Köln änderte Streich System und Personal. Er setzte auf das 4-4-2 und brachte mit Demirovic und Petersen ein Sturmduo, das noch nie gemeinsam von Beginn an gespielt hatte. Heintz war wohl für die Viererkette geplant gewesen, fiel dann allerdings aufgrund von Rückenproblemen aus. Keitel für Santamaria und Kübler für Schmid stellten die letzten beiden kleineren Überraschungen dar. Und Flekken kam nach langer Verletzungspause (und ein paar Einsätzen bei der zweiten Mannschaft) wieder zum Einsatz. Weiterlesen

Hertha BSC – SC Freiburg 3 : 0


1. Aufstellung und Herangehensweise

Wie so oft in dieser Saison gab es praktisch keine nennenswerten Ausfälle. Der Fitnesszustand von Grifo ist zwar nicht ganz klar, aber es reichte erneut für einen Kaderplatz.

Streich wählte das 3-4-3-System mit Gulde als linker Innenverteidiger und der Doppelsechs Santamaria und Höfler. Es gab keine besonders große Überraschung. Weiterlesen

SC Freiburg – TSG Hoffenheim 1 : 1

Das Spiel ist schon ein bisschen her. Deswegen gibt es hier nur einen kurzen Eindruck dazu, keine Szenenbeschreibungen, aber dafür noch ein paar Gedanken zum Rest der Saison.

1. Aufstellung und Herangehensweise

Streich veränderte nicht viel. Keitel ersetzte den gelb gesperrten Santamaria, ansonsten blieb das Personal gleich. Weiterlesen