VfL Bochum – SC Freiburg 2 : 1


1. Die Aufstellungen

Streich stellte auf ein 4-4-2 um und brachte Schade für Gulde. Burkart saß auf der Bank, Weißhaupt war nicht im Kader, weil er heute in der 3. Liga gegen Osnabrück spielt. Im Gegensatz zur zweiten Halbzeit gegen Frankfurt, in der Schade als zweiter Stürmer spielte, ging er dieses Mal auf die rechte Außenbahn und Jeong positionierte sich neben Höler.

  Höler   Jeong  
Grifo Höfler   Eggestein Schade
Günter N. Schlotterbeck   Lienhart Kübler
    Flekken    

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SC Freiburg – Eintracht Frankfurt 0 : 2


1. Die Aufstellungen

Im Spiel Freiburg gegen Frankfurt trafen zwei Dreierketten aufeinander. Der Sportclub spielte im 3-4-3, wobei Jeong zentral begann und dann Höler immer häufiger auf diese Position ging – gerade um lange Bälle festzumachen. Frankfurt spielte in einem 3-4-2-1. Ähnlich wie schon unter Hütter blieben die beiden Zehner hinter Borré deutlich zentraler, als es bei Freiburg üblich ist.

Personell setzte Streich auf dasselbe Team wie vor zwei Wochen. Das war im Fall von N. Schlotterbeck nicht unbedingt abzusehen gewesen, weil der Innenverteidiger aufgrund von muskulären Problemen nicht mit zur Nationalmannschaft fahren und eben auch nicht trainieren konnte. Und das sah man auch. Er spielte zwar nicht wirklich schlecht, aber er kam nicht ansatzweise an die herausragenden Leistungen der bisherigen Spiele heran. Als Streich zu Halbzeit auf die Viererkette umstellte, musste blieb N. Schlotterbeck in der Kabine und nicht Gulde. Weiterlesen

FC Bayern – SC Freiburg 2 : 1


1. Bayern und Qatar Airways

Bevor ich mich dem Hochglanzprodukt Bundesligafußball zuwende, möchte ich kurz auf eine Aktion der bayrischen Fanszene hinweisen. Es müsste die Schickeria gewesen sein, die ein Banner hochhielt, auf dem die Bayernverantwortlichen Kahn und Hainer zu sehen waren, wie sie blutige Hemden in eine Waschmaschine stecken und ein traditionelles arabisches Gewand (das Gewand, dass von Männern getragen wird) ganz unbefleckt und sauber herausholen. In Kahns Hand, auf dem Boden und auf der Waschmaschine kann man grüne Geldscheine sehen, die aus den Koffern fallen, weil sie nicht ganz hineinpassen. Auf der Waschmaschine steht „FCB AG“, auf einem Koffer „you can rely on us“ und überschrieben ist das Banner mit dem Satz: „Für Geld waschen wir alles rein.“
Es ist schön zu sehen, dass die bayrische Fanszene bei diesem Thema in seiner Kritik beständig bleibt und damit die Verantwortlichen zwingt, sich zum Thema zu äußern. In diesem Fall wurde Nagelsmann auf der PK danach gefragt und zeigte, dass er nur die Phrasen seines Arbeitgebers übernimmt und sich einspannen lässt. Now we know that they can also alsways rely on Nagelsmann. Weiterlesen

SC Freiburg – SpVgg Greuther Fürth 3 : 1

Nach einem ausführlicheren Text zum Spiel gegen Wolfsburg folgt nun eher ein kürzerer zum Spiel gegen Greuther Fürth. Nächste Woche geht es dann ja auch schon gegen den FC Bayern und da wird es eher wieder ausführlicher.

1. Aufstellung

Es war unsicher, welche Spieler nach der Partie gegen Osnabrück, die bis ins Elfmeterschießen ging, für dieses Spiel fit werden würden. Lienhart, Nico Schlotterbeck, Höfler und Kübler waren allesamt fraglich, standen aber alle von Beginn an auf dem Platz. Das war auch gut so, denn mit den Ausfällen von Sallai und Petersen war die Bank nicht mehr ganz so gut besetzt, wie man es in dieser Saison gewöhnt ist.

Streich stellte im 4-4-2 auf und Schade durfte zum zweiten Mal von Beginn an bei den Profis spielen. Weiterlesen

VfL Wolfsburg – SC Freiburg 0 : 2

1. Das neunte Spiel ungeschlagen

Mit einem 0:2 in Wolfsburg setzte der SC Freiburg seine bemerkenswerte Serie fort. In der Liga ist man nach dem neunten Spieltag noch ungeschlagen und belegt mit 19 Punkten den dritten Platz. Nur sechs Gegentreffer und vier Spiele zu null sind jeweils der Bestwert der Liga. Und wie Patrick im Spodcast vollkommen zu Recht erwähnte, liegt das nicht an einem leichten Auftaktprogramm. Der SC Freiburg hat schon gegen drei aktuelle Champions-League-Teilnehmer gespielt und dabei sieben Punkte geholt. Ausgehend von der bisherigen Saison belegen fünf der bisherigen Gegner Plätze aus der oberen Tabellenhälfte und vier aus der unteren Tabellenhälfte. Der gute Saisonstart dringt langsam auch zu den Medien durch und auch gegnerische Trainer scheinen den Sportclub so langsam anders einzuschätzen. Das konnte man auch in diesem Spiel beobachten.

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SC Freiburg – RB Leipzig 1 : 1

1. Die Aufstellung

Wie bereits in den letzten drei Spielen startete der SC Freiburg im 5-2-3/ 3-4-3-System. Im Vergleich zum eher durchschnittlichen Spiel gegen die Hertha vor zwei Wochen gab es nur einen personellen Wechsel: Kübler fiel aufgrund eines Infekts aus und Sildillia kam zu seinem Startelfdebüt.
Kurz zum Debütanten: Er kam 2020 vom FC Metz B aus Frankreich und spielte dann in der Regionalliga für die zweite Mannschaft des Sportclubs. Dort wurde er als rechter Innenverteidiger in einer Dreikette eingesetzt, hatte aber – ähnlich wie Ezekwem auf links – sehr viele Vorstöße. Er ist schnell und führt ziemlich kompromisslose Zweikämpfe. Besonders auffällig wurde er auch durch seine 7 Tore in 36 Spielen, weil er im Offensivkopfball nach Standards enorm gefährlich ist. Die Anpassung an die dritte Liga läuft, nach dem was ich teilweise gesehen habe, ganz okay. Er ist nicht ganz so dominant in den Zweikämpfen wie in der Regionalliga, macht aber dennoch einen guten Eindruck und hat physisch überhaupt keine Probleme. Aufgrund seiner Schnelligkeit kam Streich wahrscheinlich auch auf die Idee, ihn als defensive Variante des rechten Schienenspielers einzusetzen. Weiterlesen

Sieben Spiele ungeschlagen

Hier nur ein kurzer Text zum Stand der Dinge. Einerseits wollte ich nach dem Urlaub kurz etwas hochladen, andererseits habe ich nicht zu viel Zeit. Die ein oder andere Formulierung könnte holprig sein.


1. Die ersten Spiele

Der SC Freiburg ist nach sieben Spieltagen das einzige Bundesligateam ohne Niederlage und belegt aktuell den vierten Platz mit nur einem Punkt Rückstand auf den erstplatzierten Bayern München.
Das verdient vielleicht eine kurze Rückschau auf die Spiele:
(Im Mainzer Keller, der dem Sportclub 20 Minuten widmete, wurde so eine Rückschau etwas angedeutet. Hier geht es zur insgesamt sehr schönen Folge.) Weiterlesen

Abwesenheitsnotiz

Ich fahre in den Urlaub. Für die nächsten beiden Spiele wird es keinen Text geben. Vielleicht mache ich mich danach an eine kurze Zusammenfassung für die Spiele zwischen den Länderspielpausen.

 

Liebe Grüße an alle Freunde der Spielanalyse des SC Freiburg und viel Spaß mit den Partien gegen Augsburg und Hertha.

FSV Mainz 05 – SC Freiburg 0 : 0

1. Freiburger „Angstgegner“ in Topform

Rein nach den Daten ist Mainz gar nicht so deutlich ein „Angstgegner“ für Freiburg, wie man es als Fan vielleicht im Kopf hat. 14 Siege, 12 Unentschieden und 17 Niederlagen bei 44:60 Toren ist durchaus noch im Rahmen. Dazu hat man vorletzte Saison sogar beide Spiele gewonnen. Und dennoch sind die beiden Niederlagen letzte Saison und das 0:5 in der vorletzten Saison weiterhin sehr präsent. Dazu kommt, dass Mainz unter Svensson in unglaublich guter Form ist. In der letzten Rückrunde belegte man den 5. Platz der Bundesliga und aus den ersten vier Spielen holten sie neun Punkte.
So erklärt sich, warum Streich auf der Pressekonferenz in den höchsten Tönen von Mainz 05 sprach. Inhaltlich ging es dabei besonders um die Intensität, die die Mainzer auf den Platz zeigen und bei der sich der Freiburger Trainer nicht sicher war, ob das eigene Team dem genug eigene Energie entgegenbringen kann. Weiterlesen

SC Freiburg – 1. FC Köln 1 : 1

1. Verteidigung im Strafraum

Kölns Spiel ist sehr auf Flanken von Schmitz, Kainz und Hector ausgelegt. Das ergibt auch Sinn, wenn man mit Modeste und Andersson zwei der besten Bundesligaspieler im Bereich Kopfballabschluss im Team hat. In der ersten Halbzeit flogen 18 Flanken in den Freiburger Strafraum. 5 Flanken kamen an, eine führte zu einem Abschluss auf das Tor (Andersson in die Arme von Flekken), eine führte zu einer Großchance (Andersson drüber) und eine führte zum Tor (Modeste gegen die Laufrichtung).
Die Spielweise war nicht überraschend. Deswegen kann man sich fragen, wie Freiburg das verteidigen wollte. Streich stellte sein Team im 4-4-2 auf. Der verletzte Höfler wurde von Eggestein ersetzt. Die Nationalspieler bekamen keine Pause, wie man das beim SC teilweise nach den Länderspielunterbrechungen praktizierte. Die Flanken verteidigte der Sportclub im Strafraum mannorientiert. Kölns ballferne Achter und der Zehner rücken bei guter Flankenposition der Außenverteidiger schon früh ein. Die wurden dann von einem Sechser und dem ballfernen Außenverteidiger aufgenommen. Beim Gegentor standen Kainz, Uth, Modeste und Andersson im und am Strafraum gegen Kübler, Keitel, N. Schlotterbeck und Lienhart. Solche eins zu eins Aufteilungen gab es sehr häufig. Und über weite Strecken des Spiels funktionierte das auch richtig gut. Dass bei so vielen Flanken irgendwann eine durchrutscht, muss man in Kauf nehmen. Und ein Gegentor in einem Spiel zu kassieren, ist auch kein schlechtes Ergebnis. Damit holt man meistens mindestens einen Punkt. Der Plan war also mutig, ging aber ganz gut auf. Weiterlesen